Wandern
Winter in der Heide – jetzt ist wirklich Ruhe eingekehrt in der weiten Landschaft.
Viele Tiere halten Winterschlaf, die Kranichzüge sind ab in den Süden geflogen – und doch ist es spannender als man denken mag, in der kalten Jahreszeit auf Entdeckungstour zu gehen.

Wie verzaubert steht die Heidelandschaft mit den immergrünen Kiefern und schneeweißen Birkenstämmen, deren Zweige einen Hauch Violett in die braune Heidedecke bringen, im Rauhreifkleid da. Fichten-Kreuzschnäbel brüten jetzt, da ihre Hauptnahrung, die Fichtenzapfen, erst ab Spätherbst mit neuer Ernte locken. Wenn Schnee liegt, zeigen Tierspuren die verborgenen wilden Winterwanderer auf vier Beinen, und die Heidschnucken bringen ab Januar die ersten schwarzgelockten Lämmer zur Welt.
Gerade wenn die Tage kürzer sind, lässt sich ein ausgiebiges Frühstück mit Blick auf unseren Heidberg im Morgenrot oder eine erfrischende Saunazeit nach der Wanderung bestens genießen. Und wo es im Winter besonders schön, am wenigsten matschig und vielleicht auch auf dem Kopfsteinpflaster historischer Heidestädte interessant ist, das wissen wir aus eigener Erfahrung. Ein Traum von Ruhe und Licht – von dieser Seite zeigt sich die Heide besonders im Winter, jenseits der Hochsaison.




